Die Landschaft

Tollense

Tollense

ist, wie fast überall in Mecklenburg-Vorpommern, noch deutlich erkennbar von der letzten Eiszeit geprägt. Endmoränen mit ihren abwechslungsreichen Hügelketten umrahmen die einstigen Gletschertäler, weitflächige Feuchtbiotope schieben sich entlang der Wasserläufe zwischen Heide und Wald.

Die Schönheit der mecklenburgischen Seenplatte hat dazu geführt, dass dieses Paddelrevier in seiner Einmaligkeit für Deutschland inzwischen ein Mekka für wanderlustige Touristen geworden ist. Die kleineren Reviere ausserhalb der Zentren gewinnen dadurch einen Vorzug, der für Wasserwanderer eine große Rolle spielt: Abgeschiedenheit und Ruhe.

Die Tollense ist der Abfluss aus einem der größten und schönsten Binnenseen Norddeutschlands; von Neubrandenburg aus schlängelt sie sich durch ein über weite Strecken urtümlich erhaltenes Flusstal, ehe sie nach nur 63 km bei Demmin in die Peene mündet. Die Peene stromauf bietet einen Zugang zum Kummerower und zum Malchiner See.
Ebenfalls in Demmin mündet auch von Nordwesten kommend die Trebel in die Peene, der man bis Tribsees entlang der alten Grenze zwischen Mecklenburg und Vorpommern folgen kann.
Hier erwartet Sie kein dichtes Netz überfüllter Campingplätze, sondern Biwaks und romantisch-wilde Uferwiesen. Und wem an Weite liegt, der kann die Peene einfach Richtung Anklam stromab paddeln, wo über Peenestrom und Oderhaff die Weltmeere schon zu riechen sind.